Frauen des Handwerks - Fotoprojekt
Das Handwerk bietet vielseitige Möglichkeiten in der realen Welt zu wirken. Frauen sind aber immernoch wenig im aktiven Handwerk vertreten.
Deshalb habe ich das Fotoprojekt "Frauen des Handwerks" ins Leben gerufen. Ich möchte zeigen, dass auch das Handwerk eine interessante und erfüllende berufliche Perspektive bieten kann.
Dafür besuche ich Frauen, die handwerklich arbeiten, begleite sie, fotografiere sie, spreche mit ihnen.
Ich möchte Vorbilder abseits der Klischees aufzeigen und vielleicht die ein oder andere Frau dazu ermutigen sich mit einem Weg im Handwerk zu beschäftigen.
Bist du auch eine Frau des Handwerks?
Dein Beruf ist hier noch nicht dabei?
Handwerk - Tischlerin
"Zu meiner Ausbildungszeit habe ich von vielen anderen Azubis mitbekommen, dass sie oft nur sauber machen oder Werkzeug anreichen dürfen. Ich hatte das große Glück in zwei hervorragenden Ausbildungsbetrieben lernen zu dürfen. Dort wurde mir viel zugetraut. Ich wünsche mir, dass Betriebe ihren Azubis mehr zutrauen und sie entsprechend fordern und fördern."
"Ich bin überhaupt kein Schreibtisch- Mensch. Ich liebe es in meinem Beruf Dinge selber zu erschaffen. Ich liebe es, dass ich am Ende des Tages das Ergebnis meiner Arbeit sehen kann."
Tischlerei Mareike Makpolowski
im Beruf seit 2013


Handwerk - Steinmetzin
"Ich liebe so ziemlich alles an meinem Beruf. Er ist sehr vielseitig.
Da ich auch Bildhauerin bin, liebe ich es plastische Arbeiten zu fertigen. Auch die Beratung von Kunden, das Fertigen der Entwürfe und die Menschen auf dem Weg zu einem besonderen Garbmal begleiten zu dürfen, erfüllen mich.
Ich würde mir wünschen, dass sich wieder mehr Jugendliche für das Handwerk interessieren. Eine Frau landet selten zufällig in einem eher männerdominierten Handwerksberuf. Vielmehr ist da der Wille und der Spaß die Tätigkeit auszuführen im Vordergrund.Eigentlich wird man nur von "außen" ständig darauf angesprochen, dass es ja eigentlich ein Männerberuf ist."
im Beruf seit 1999
Handwerk - Stuckateurin,Malerin und Lackiererin
"Ich liebe es morgens aufzustehen, auf die Baustelle zu fahren und
meistens sieht man zum Feierabend, was man Tolles geschafft hat.
Wenn die Baustelle fertig ist, freue ich mich immer wieder über die
leuchtenden Augen der Kunden und Kundinnen, dass man die
Räumlichkeiten wieder schön frisch gemacht hat - oftmals so, als
würde man zaubern können.
Ich mache alles, was ich in der Ausbildung gelernt habe, genauso wie
die männlichen Kollegen. Der gegenseitige kollegiale Respekt ist
ganz wichtig und Mann/ Frau unterstützen sich gegenseitig."
Britta Donath - bei Malerbetrieb Semmler
im Beruf seit 2003

Handwerk - Geigenbauerin
"Manchmal wird Einem vom Kunden weniger zugetraut, als mannlichen Kollegen.
Aber es kommen auch oft Frauen mit ihren Instrumenten zu mir, weil ich eine Frau
bin.
Ich liebe die Vielseitigkeit: den Kontakt mit Menschen, die handwerkliche Tätigkeit,
jedes Instrument ist anders, jede Reparatur ist anders."
Ulrike Overhagen
im Beruf seit 1995, selbststandig seit 2017
Handwerk - Othopädietechnik-Mechanikerin
"Wir lieben beide die Kombination aus dem handwerklichen Arbeiten und dem
Patientenkontakt, vor allem das Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen.
Es ist schön mitzuerleben, wie die eigene Arbeit das körperliche Wohlbefinden der Patienten verbessert und zu wissen, dass wir ihnen fur ihr restliches Leben
Erleiterung verschaffen."
Meike & Jasmin - beim OTZ Lichtenau
im Beruf seit 2017 & 2022




















